Team

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Marshall:

Denis „Marshall“ Ölmez, kurz „Marshall“, steht seitdem er 15 Jahre ist, vor der Kamera. In Köln, seiner Heimatstadt, absolvierte er eine Ausbildung zum Theater- und Filmschauspieler, sowie eine ebenfalls 3-jährige Stuntausbildung und arbeitet seitdem als Schauspieler und Stuntkoordinator für div. Film-, TV- und Werbe- Produktionen. (Targobank, Discocalypse,  PRO7 Broken Comedy, Für Miriam u.v.a.)

Er arbeitet seit über 15 Jahren im Bereich Stunts mit Kindern u. Jugendlichen zusammen.


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Markus:

Markus Menhofer wurde in Wiesbaden geboren und ist dort aufgewachsen. Nach dem Schauspielstudium an der renommierten Hochschule für Musik und Theater in Hannover arbeitete er mehrere Jahre als Schauspieler an verschiedenen Theatern und vor der Kamera. Um die Jahrtausendwende zog es ihn zum Drehbuchschreiben. Dem Schauspiel ist er aber treu geblieben. Als Regisseur und Lehrer an Schauspielschulen und im Jugendbereich. Seit vielen Jahren unterrichtet er kontinuierlich am Jungen Theater in Bonn.


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Daniel:

Daniel Helbig ist seit seinem 14. Lebensjahr als Stuntman tätig und erlernte sein Handwerk ebenfalls in einer Kinderstuntschule. Nach seiner Ausbildung zum Stuntman, Schauspieler und Pyrotechniker arbeitete er u.a. 5 Jahre lang als Stunttrainer, mit Profis, Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen.  Außerdem betreute er als Produktionsleiter z.B. Zirkus der Phantasie LiLaLu. (Bayerns größtes Ferienprojekt für Kinder und Jugendliche)

Inzwischen ist Daniel Inhaber der Firma Action Unit, die im Bereich Pyrotechnik & Spezialeffekte, deutschlandweit für TV- und Kino-Produktionen arbeitet.


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Daniel:

Ich habe einen sehr großen Teil meines bisherigen Lebens in die Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen investiert. Dabei wurde ich immer wieder begeistert, überrascht und kam ins Staunen darüber, was für ein ungeheures Potential Kinder haben, wenn man es fördert und fordert. Z. Bsp. die endlos scheinende Kreativität bei der Erstellung einer zu trainierenden Stunt-Choreographie. Mein Ziel ist es, den Kindern & Jugendlichen ein spannendes, actionreiches Hobby zu ermöglichen, bei dem über Sport und Auspowern ein raffiniertes Konzept zur Persönlichkeitsentwicklung steht. Aufklärung, Gefahren besser einschätzen zu können, eigene Grenzen erkennen – akzeptieren und vielleicht sogar über diese hinweg zugehen, Vertrauen zu anderen und sich selbst entdecken. Faszination Actionfilm zum selber erleben.

 

Marshall:

Angefangen hat alles mit der JACKASS-Ära! Als ich ungefähr 15 war, faszinierte mich diese krasse, chaotische Welt, in der wohl alles möglich war, wenn man wild, jung, frei und vor allem entschlossen genug war, sich selbst zu überwinden. Ich begann selbst diverse waghalsige Stunts zu machen, die mal mehr, mal weniger sicher waren. Mein Hausarzt gab mir damals den Tipp doch professionellen Stuntunterricht zu nehmen. Diese Entscheidung sollte mein ganzes Leben verändern. Ich entdeckte eine, moderne Sportart für mich, die mir auch noch half ein besseres Gefühl für meinen Körper zu bekommen, außerdem hatte ich das erste Mal das Gefühl Teil eines Teams zu sein. Alle in meiner Klasse spielten Fußball oder Basketball, aber Stunts, das war etwas Besonderes, dass ich für mich unabhängig von den Anderen entdeckte. Das mochte ich! Es bereitet mir bis heute riesigen Spaß mit einem verlässlichen Team durch bestimmte Tricks Illusionen zu erschaffen, die durch das richtige Timing für den Betrachter bzw. die Kamera in dem Moment real sind. Es ist toller als Achterbahn fahren, weil man selbst die Strecke, die Länge und die Geschwindigkeit des Adrenalin-Kicks bestimmt!

 

Markus:

Kinder, (nicht nur bei uns Menschen, sondern auch bei Tieren) spielen gar nicht wirklich. Sie proben den Ernstfall. Sie probieren auf spielerische Art aus, wie es wäre wenn…. Das konnte ich nun in mehr als 10 Jahren Arbeit mit Kindern und Jugendlichen immer wieder feststellen. Die Handlungen auf der Bühne bzw. vor der Kamera sind für diesen Vorgang ideal. Es geht darum, in hohem Maße darauf hinzuarbeiten so glaubwürdig wie möglich zu sein, die vorgestellten Situationen so ernst wie möglich zu nehmen. Die Arbeit an Stunts und gefährlich aussehenden Situationen ist nicht der Versuch, möglichst hohe Risiken einzugehen, es handelt sich darum, in schwierigen Situationen Verantwortung zu übernehmen. Für sich selbst und für andere. Das Unüberschaubare zu untersuchen und abzuschätzen, sich einlassen. Ich freue mich immer wieder auf diese Arbeit und kann mir in unserer Gesellschaft wenig Wichtigeres vorstellen.